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Die beiden ältesten Orgeln von Köln

Herzlich willkommen beim Verein zur Förderung der Orgelmusik in der Ev. Kirchengemeinde Rondorf.

Die Orgelmusik prägt uns, bevor wir sie kennen, denn ihr Klang hat über mehr als tausend Jahre unser Hören geprägt. Wenn wir Orgelmusik hören, entdecken wir die Heimat unseres eigenen Hörens wieder und erleben einen Klang, der uns seelisch anspricht.

Wir freuen uns, Ihnen die beiden historischen Orgeln der Emmanuelkirche vorstellen zu dürfen.

Das nächste Konzert in der Emmanuelkirche ...

Das nächste Orgelandacht in der Emmanuelkirche ...

Orgelandacht
an Pfingstsonntag, dem 23. Mai 2021,
um 18.00 Uhr

mit Prof. Margareta Hürholz , Köln

Werke von Bernardo Storace (1637-1707),
Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Robert Schumann (1810-1856)

Bitte um Anmeldung !

Das nächste Konzert in der Emmanuelkirche ...

Das nächste Konzert in der Emmanuelkirche ...

Orgelkonzert
am Sonntag, dem 15. November 2021, um 18.00 Uhr

mit Rut Boyschau , Dänemark,
an der Teschemacher-Orgel von 1743
und der Gerhardt-Orgel von 1880

Die erste Aufnahme

Teschemacher-Orgel (1743)
Johannes Geffert spielt die restaurierte Barockorgel der Emmanuelkirche

Werke von
Johann Sebastian Bach
Johann Ludwig Krebs
Carl Philipp Emmanuel Bach u.a.
-
Hier finden Sie die Aufnahme im Handel

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Die erstaunliche Geschichte, wie Friedrich und Jacob zu Emmanuel fanden...

Unseres Wissens gibt es kein zweite Kirche, in welcher sich sowohl eine originale Barockorgel als auch eine originale Orgel der Romantik finden. Die erstaunliche Geschichte, wie unsere Orgeln von Friedrich Gerhardt und Jacob Engelbert Teschemacher ihren Weg vom Bau über die Restaurierung bis zur Indienststellung in der Emmanuelkirche fanden, können Sie hier entdecken.

Gerhardt-Orgel 1880

Die Gerhardt-Orgel wurde

1880 in Merseburg von dem Orgelbauer Friedrich Gerhardt (* 1.XI.1826 Cölleda / Thüringen, † 25.IV.1922 Merseburg) für die Erlöserkirche zu Bad Godesberg gefertigt. Am Donnerstag, dem
1.VII.1880 , wurde sie im Zuge der »Einweihung der neuen evangelischen Kirche zu Godesberg« (Erlöserkirche) in Dienst gestellt.
1930 mußte sie einem anderen Instrument in der Kirche weichen und wur­de in den Gemeindesaal in der Kronprinzenstraße umgesetzt.
1969 wurde die Decke des Gemeindesaals des Godesberger Gemeindehau­ses abgehängt (seit wenigen Jahren wieder im alten Zustand) und die Gerhardt-Orgel verschwand auf dem so entstandenen Dachboden.
1989 hat die Ev. Kirchengemeinde Godesberg auf Vorschlag ihres Ge­meindepfarrers Dr. Stephan Bitter die Gerhardt-Orgel der Ev. Kir­chengemeinde Rondorf überlassen. Nach einer denkmalgerechten Generalsanierung unter der Leitung von Dr. Hans-Wolfgang Theo­bald (op. 1688 Orgelbau Johannes Klais, Bonn) wurde sie am Sonn­tag Trinitatis, dem
10.VI.1990 , in der Emmanuelkirche zu Köln-Rondorf wieder in Dienst gestellt.

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Teschemacher-Orgel 1743

Die Teschemacher-Orgel wurde

1743 von dem Orgelbauer Jacob Engelbert Teschemacher (* 19.IV.1711 Elberfeld, † 26.X.1782 ebd.) gefertigt,
1743 / 44 in einem Privathaus in Grefrath (Kr. Viersen) aufgestellt,
vor 1764 in der Ev. Kirche zu Kaldenkirchen aufgestellt und
1905 dort abgelegt,
1906 von Alexander Schnütgen (* 22.II.1843 Steele a.d. Ruhr, † 24.XI.1918 Listernohl) in Köln gekauft, vor dem
26.X.1910 in der »Sammlung Schnütgen« am Kunstgewerbemuseum Köln aufgestellt sowie vor dem
25.IX.1921 in Einzelteile zerlegt und im Depot des »Schnütgen-Museum« gelagert. Die Teschemacher-Orgel geriet
bis 2004 in Vergessenheit. Das Museum Schnütgen hat sie 2012 der Ev. Kirchengemeinde als Leihgabe überlassen. Nach einer denkmalgerechten Restaurierung (op. 1930 Orgelbau Johannes Klais, Bonn) wurde das Instrument am 1. Advent, dem
30.XI.2014, in der Emmanuelkirche zu Köln-Rondorf wieder in Dienst gestellt.

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Entdecken Sie den musikalischen Reiz der beiden ältesten Orgeln von Köln,
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Lassen Sie sich vom Geist unserer historischen Orgeln inspierieren, machen Sie mit im Verein, und fördern eine einmalige kulturelle Begebenheit Kölns!
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Ad neste, eque hum ego me comandius im iam interri ptilica quidi con taberob untus, cupes aci pra noximenti, nor us sena iam te nos prit int, qua portistrati, nerbit, voltus conemus straet audes? Nam mo publin dem in sedervitilic restant, occisse perdit; num Pala conlocchum eo et ium vicae noculis, nos sent vitarem er in dite dienam quas contius, con teris. Te hostrobsenes cus ferbit pre rem, que in tastimu rniquasdam nos ret actatus, quos, sticiem sent patilla re iusperevis auconsusatum verunum ex menic rei sum ficaed res condacchil vitrum sent. Multo conductus es? Festre ad inte, es issenes rem nos aciam hore te pris

Förderer I

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Förderer II

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Förderer III

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Das »Instrument des Jahres«. Ein Orgeltag für Kinder

Im Jahr 2017 wurden der Orgelbau und die Orgelmusik in Deutschland mit der Ernennung zum »Immatriellen Kulturerbe der Menschheit« von der UNESCO gewürdigt. Dieser Entscheidung folgend wurde die Orgel im Jahr 2021 zum »Instrument des Jahres« ernannt, eine Auszeichnung,  die der deutsche Musikrat seit 2006 auf Initiative der Landesmusikräte jährlich vergibt.

 

Im September 2021 bieten wir anläßlich des Tags der Orgelmusik Kindern der dritten oder vierten Klasse der Grundschule einen Projekttag an. Die Kinder werden die beiden ältesten Orgeln von Köln mit Frank Stanzl, Roman Michelfelder und einem Kreis von Ehrenamtlichen kennen lernen, bauen selbst eine kleine Orgelpfeife, und erleben den Klang und die handwerkliche Kunst des Weltkulturerbes »Orgelbau und Orgelmusik«. Wenn Sie Interesse haben, mit ihrer Grundschule teilzunehmen, melden Sie sich gerne bei uns.

Was ist ein »Orgelpunkt«?

Ein weiteres Projekt findet im November 2021 statt: In drei Schritten erkunden die Jugendlichen der Kirchengemeinde die beiden ältesten Orgeln von Köln in der Emmanuelkirche.

Zuerst besuchen wir gemeinsam ihren Entstehungsort, das weltberühmte Haus Orgelbau Klais in Bonn, dann hören wir ihren historischen Klang mit Frank Stanzl, Konzertorganist und Dozent für Orgel an Musikschule Papageno in der Ev. Kirchengemeinde Rondorf, der uns die beiden Orgeln der Emmanuelkirche vorstellen und verstehen lernt.

Und schließlich erleben wir gemeinsam das Orgelkonzert der Konzertorganistin Rut Boyschau in der Emmanuelkirche.

Der Verein

Die denkmalpflegerische Restaurierung und Wiederherstellung unserer beiden historischen Orgeln von 1743 und 1880 wurde durch Spendengelder finanziert. Ihre Pflege durch Konzerte und die Klimatisierung ihres Aufstellungsortes werden auch weiterhin ohne Spenden von Privatpersonen und anderen Einrichtungen nicht möglich sein. Dafür wurde am Sonntag Sexagesimae, dem 16. Februar 2020, der Verein zur Förderung der Orgelmusik in der Ev. Kirchengemeinde Rondorf gegründet, der sich dem Erhalt der historischen Instrumente und der Förderung der Orgelmusik in unserer Kirchengemeinde widmen will und der Vorstand unseres Vereins gewählt.

Die Vorstandsmitglieder

Diplom-Kauffrau, Produktmanagerin und unsere Schatzmeisterin

 

Professor für Orgel und Improvisiation an der Hochschule für Musik in Köln bis 2015 und Beisitzer in unserem Vorstand

Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde Rondorf von 1982 bis 2017, spiritus rector hinter den Orgeln und Beisitzer in unserem Vorstand

Organist der Ev. Kirchengemeinde Rondorf, und geborenes Mitglied des Vorstands

Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde Rondorf, Vorsitzender des Vereins

Konzertorganist und Komponist, Dozent für Orgel an der Musikschule Papageno in der Ev. Kirchengemeinde Rondorf, stellv. Vorsitzender

Wiss. Mitarbeiter von Orgelbau Klais, Beisitzer in unserem Vorstand

Studienrätin und unsere Schriftführerin

Direktor des Museum Schnütgen, dem Eigentümer der Teschemacher-Orgel, kraft Amt geborenes Mitglied des Vorstandes

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